Primärenergieverbrauch deutlich gesunken

Die schwache Konjunktur und die wärmere Witterung haben den Verbrauch an Primärenergie in den ersten drei Quartalen dieses Jahres merklich sinken lassen. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen vom Mittwoch wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang um rund 2,8 Prozent registriert. Der Mineralölverbrauch lag um 3,9 Prozent niedriger. Der Absatz von Heizöl verminderte sich um 12,2 Prozent. Aber auch die übrigen Mineralölprodukte, vor allem Kraftstoffe und Rohbenzin, waren weniger gefragt.

Insgesamt erreichte die Stromerzeugung der deutschen Kraftwerke einen um 5,9 Prozent niedrigeren Wert als im Vorjahreszeitraum. Der Erdgasverbrauch reduzierte sich im Berichtszeitraum um 1,5 Prozent, der Verbrauch von Steinkohle um 4,3 Prozent. Dagegen legte die Braunkohle um knapp zwei Prozent zu. Hier geht der Zuwachs den Angaben zufolge vor allem auf das Konto der stärkeren Nutzung in der Stromwirtschaft. Der Anstieg der Stromerzeugung bei Wasser- und Windkraftanlagen betrug 14,3 Prozent. Dies berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen.

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