VEA fordert pünktlichen Start des Regulierers

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) fordert von der Bundesregierung die termingerechte Installierung der Regulierungsinstanz für den Strom- und Gasmarkt. Der Regulierer soll am 1. Juli dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen. Das sind die Vorgaben der EU. Das gesamte Gesetzgebungsverfahren hinkt erheblich im Zeitplan hinterher.

Bei der EU-Kommission ist man allerdings nach VEA-Informationen zu keinen weiteren Zugeständnissen bereit, zumal gegen Deutschland schon ein Verfahren wegen mangelnder Umsetzung von EU-Richtlinien läuft.

"Wir sind in Brüssel schon vorstellig geworden und haben für unsere Position geworben. Dort haben wir offene Türen eingerannt. Notfalls muss Wirtschaftsminister Clement die Arbeitsaufnahme der Regulierungsbehörde per Erlass oder Verordnung sicherstellen. Nur so kann verhindert werden, dass die EU Sanktionen gegen Deutschland verhängt", so Harald Wildhagen, Vorstandsvorsitzender des VEA, auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 25. Mai in Leipzig.

Der VEA erhofft sich von einer schlagkräftigen Regulierungsinstanz mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten und damit sinkende Energiepreise. In den letzten Jahren waren die Kosten für Energie kontinuierlich gestiegen.

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