Claassen: Bestraft wird der Kunde

Der EnBW-Konzernchef Utz Claassen hat sich für niedrigere Strompreise und eine starke Regulierungsbehörde auf dem Energiemarkt ausgesprochen. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau sagte Claassen: „Grundsätzlich kann mir doch niemand erklären, warum Durchleitungsentgelte sich um bis zu 300 Prozent unterscheiden müssen, so wie es heute ist.“ Aus diesem Grund hält Claassen eine starke Regulierungsbehörde für notwendig, die auch Einfluss auf die Preisgestaltung nehmen darf. Das bisherige kostenbasierte System sei nicht mehr zu begründen. In solch einem System wird der belohnt, der die höchsten Ausgaben hat und den kleinsten technischen Fortschritt erzielt. Bestraft wird der Kunde. Im Gegensatz zu den Konzernen RWE und Vattenfall plant EnBW derzeit keine Erhöhungen der Strompreise.

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