E.ON beantragt doch höhere Strompreise

Entgegen der Versicherungen, die Strompreise nicht zum Jahreswechsel zu erhöhen, hat der Stromkonzern über seine regionalen Tochterunternehmen nun doch Preiserhöhungen bei den Wirtschaftsministerien beantragen lassen. Die Anbieter Avacon, E.ON Bayern, EAM und e.dis bestätigten, Anträge auf Preiserhöhungen um rund 1 Ct./kWh gestellt zu haben. Rund fünf Millionen Kunden werden von den Preiserhöhungen betroffen sein.

Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel bezeichnete das Verhalten von E.ON als Wortbruch gegenüber den Kunden und der Öffentlichkeit. Als die Wettbewerber RWE und Vattenfall im Sommer Preiserhöhungen angekündigt hatten, hatte E.ON erklärt, sich nicht an den Preiserhöhungen zu beteiligen. Die Preiserhöhungen wurden nun zum 1. März 2005 beantragt.

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