Energieverbraucher für höhere Versorgungsqualität

Der Bund der Energieverbraucher hat heute in Bonn die geplante Anreizregulierung für Strom und Gas begrüßt. In einem Schreiben an den Chef der Regulierungsbehörde Matthias Kurth fordert der Vereinsvorsitzende Aribert Peters jedoch strengere Qualitätsstandards. Die Investitionen in die Netze seien in den vergangenen Jahren auf die Hälfte zurückgegangen. Die Netzqualität sei deshalb schlecht, weil die Firmen die Netzentgelte als Gewinne verbuchten, statt in die Netze zu investieren. Strafzahlungen bei Stromausfällen seien zwar zu begrüßen. Jedoch brauche man stärkere Anreize, damit die Netzqualität wieder besser werde. Erforderlich seien unabhängige staatliche Prüfungen der Netzqualität.

Darüber hinaus sollten Vereinbarungen zwischen Regulierungsbehörde und Netzbetreiber geschlossen werden, die bei hoher Versorgungsqualität zusätzliche Gewinne ermöglichen. Auch sollten dezentrale Einspeisungen belohnt werden, weil sie die Versorgungssicherheit stärken und den Wettbewerb beleben.

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