VDEW: Ansatzregulierung gefährdet Investitionen

Der Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW) hat zum Entwurf des Berichts der Bundesnetzagentur zur Einführung der Anreizregulierung Stellung genommen. "Mit ihren bisherigen Vorstellungen wird es der Bundesnetzagentur nicht gelingen, eine funktionsfähige Anreizregulierung zu schaffen. Statt dessen würde das System Arbeitsplätze und notwendige Investitionen gefährden", erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des VDEW.

Dennoch habe die Strombranche ein existentielles Interesse an einer funktionierenden Anreizregulierung, die den Vorgaben des Gesetzgebers entspricht. "Dazu müssen bei den Netzbetreibern Anreize gesetzt werden, damit sie sich um größtmögliche Effizienz bemühen. Dies ist der Kern einer funktionierenden Anreizregulierung", sagte Konstantin Staschus, Geschäftsführer des Verbandes der Netzbetreiber (VDN) beim VDEW. Die Stromwirtschaft werde an deren Entwicklung weiterhin konstruktiv mitarbeiten.

Die Verbände empfehlen, sich eng an den Vorgaben des Gesetzgebers zu orientieren. Effizienzziele müssten von den Unternehmen auch übertroffen werden können. Die Bundesnetzagentur müsse dafür Sorge tragen, dass Investitionen weiterhin wirtschaftlich möglich sind, um die Versorgung langfristig sicher zu stellen. Investitionsanreize seien deswegen zwingend erforderlich.

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