E.ON gibt Kürzung der Netzentgelte weiter

Die E.ON Netz GmbH senkt ihre Netzentgelte zum 1. September um rund neun Prozent. Damit gibt das Unternehmen, das im E.ON-Konzern das Transportnetz betreibt, die von der Bundesnetzagentur entschiedene Kürzung der Netzentgelte an ihre direkten Kunden weiter. Die von der Regulierungsbehörde anerkannten Netzkosten liegen rund neun Prozent unter den derzeitigen Tarifen und rund 16 Prozent unter dem von E.ON Netz im Oktober letzten Jahres beantragten Niveau.

Die Netzentgeltbescheide für die regionalen Stromnetzbetreiber im E.ON-Konzern liegen - abgesehen von der Thüringer Energienetze GmbH - noch nicht vor, werden aber in den nächsten Tagen erwartet. Die von der Bundesnetzagentur festgestellten Netzentgelte werden dann in den Preisgenehmigungsverfahren für private Haushaltskunden, die bereits bei den Länderbehörden laufen, berücksichtigt.

Dazu Dr. Klaus-Dieter Maubach, seit 1. August Vorstand Netze und Regulierung bei E.ON Energie: "Die Kürzungen der Netzentgelte entsprechen unseren im Jahresverlauf bereits angepassten Erwartungen. Auf den ersten Blick sind sie höher als bei anderen deutschen Transportnetzbetreibern. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die Netzkosten von E.ON Netz nicht mit denen der Wettbewerber vergleichbar sind, weil E.ON Netz im Gegensatz zu den anderen Transportnetzbetreibern in Deutschland auch für das Hochspannungsnetz (110 Kilovolt) zuständig ist."

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