BMU: CO2-Speicherung hat doch Chancen

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat der Einschätzung von "Zeit Online" widersprochen, die Abscheidung und Speicherung von CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken käme zu spät und sei zu teuer. Das Gutachten belege im Gegenteil, die Kosten von Strom aus Kraftwerken mit CO2-Abscheidung (CCS) könnten sich "unter günstigen Bedingungen in eine echte Konkurrenzsituation mit dem Strom aus erneuerbaren Energien bewegen".

Die Studie "Fossile Kraftwerke mit CCS-Technologie und erneuerbare Energien" betone, CCS könne "im Sinne einer Brückenfunktion einen befristeten, aber wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten", so das BMU weiter. Probleme und Schwierigkeiten, die bis dahin noch zu überwinden sind, würden in der Studie "präzise" dargestellt.

Die Entwicklung im Einzelnen dagegen lasse sich "nicht präzise vorhersehen, da sich sowohl die erneuerbaren Energien als auch die CCS-Technologie stark in der Entwicklung befinden". Insbesondere für CCS liegen bisher nur sehr wenige Praxiserfahrungen vor, was das Abschätzen von Kostensenkungs-Potentialen erschwert.

Das Gutachten ist auf der Homepage des BMU unter "Klimaschutz" oder auf der BMU - Seite http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/38826 herunterzuladen.

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