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11.09.2009 Serienfertigung des ersten E-Autos läuft an


Mitsubishi hat in Japan den Verkauf des kompakten Pkws i-MiEV mit Elektroantrieb gestartet. Das Auto wird in Serie gebaut, die Versuchsphase liegt hinter dem Projekt. Neben der Variante mit Elektromotor und Lithium-Ionen-Batterie gibt es das Auto auch mit Ottomotor. Von Anfang an war das so vorgesehen und darauf geachtet worden, dass Innenraum und Gepäckabteil bei beiden Versionen identisch sind. Die 200 Kilogramm schwere Batterie des i-MiEV bekam ihren Platz deshalb am Wagenboden. Der Preis jedoch ist happig: Ein i-MiEV kostet in Japan umgerechnet etwa 34.000 Euro.

Dank üppiger staatlicher Förderung schrumpfe der Anschaffungspreis aber auf umgerechnet etwa 19.000 Euro, ist Mitsubishis Botschaft. Mit ihr scheint man schon heute eine gedankliche Brücke zur naheliegenden Erwartung bauen zu wollen, dass sich wohl auch die deutsche Regierung zu einer starken Förderung entschließen werde, wenn es so weit ist. Im Übrigen würden ja ohnehin sicher zuerst kommunale Behörden und Flottenbetreiber als Käufer solcher Fahrzeuge infrage kommen, weil sich deren Anschaffung in solchen Fällen eher rechne als bei einem privaten Käufer, der das Fahrzeug weit weniger einsetze.

Der i-MiEV (Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) in Daten & Fakten: Es ist ein 3,40 Meter langer und 1.100 Kilogramm schwerer Viersitzer mit Heckantrieb, den ein 47 kW/64 PS leistender Elektromotor voranbringt. Da sein Drehmoment von 180 Newtonmetern praktisch von der ersten Umdrehung an zur Verfügung steht, stürmt das Auto regelrecht los, sobald per Pedal Strom gegeben wird. Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h. Ein Getriebe gibt es nicht, wohl aber einen Sparmodus (E), der die Leistung, den Energieverbrauch reduziert und damit die Reichweite erhöht. Für Bergabfahrten bietet sich der Bremsmodus (B) an, der Energie effizienter zurückgewinnen lässt.

Bei voller Batterie (geliefert von Lithium Energy Japan) kommt der i-MiEV 144 Kilometer weit; ermittelt nach dem europäischen Fahrzyklus. Aufladen lässt sich die Batterie an einer speziellen Schnellladestation zu 80 Prozent binnen 30 Minuten. An einer gewöhnlichen 230-Volt-Steckdose dauert die komplette Aufladung sieben Stunden, an einem 100-Volt-Spender allerdings 14 Stunden.

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