Bundesamt will Untergrund der Asse untersuchen

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will den Untergrund des Höhenzuges Asse mit seismischen Wellen untersuchen. Dadurch erhoffe sich die Behörde wichtige Erkenntnisse über die Geologie, teilte das BfS am Dienstag mit. In einem rund 18 Quadratkilometer großen Gebiet rund um das Atommülllager Asse würden dazu im kommenden Jahr Zehntausende Messpunkte gesetzt. Das BfS will bei einer Bürgerversammlung am Donnerstagabend über das Vorhaben informieren.
 
Das ehemalige Salzbergwerk, in dem rund 126.000 Fässer mit Atommüll lagern, ist vom Einstürzen und Volllaufen bedroht. Das BfS will die Abfälle aus der Asse herausholen. Gleichzeitig bereitet die Behörde Maßnahmen für einen Notfall vor.
 

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