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26.04.2012  Umfrage: Strom wird zukünftig teurer, aber nicht viel sauberer

Umfrage: Strom wird zukünftig teurer, aber nicht viel saubererStrom wird in den kommenden 20 Jahren knapper und teurer, aber nur etwas sauberer. Um die Stromversorgung trotz der rasant steigenden Nachfrage zu gewährleisten, dürften fossile Energieträger auch noch im Jahr 2030 die weltweit wichtigste Stromquelle sein, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht.

Der Umfrage unter weltweit 72 Energieversorgern zufolge wird der Anteil nicht-fossiler Energien an der globalen Stromerzeugung von derzeit 34 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030 steigen. Um die Erderwärmung langfristig auf zwei Grad zu begrenzen, müsste der Anteil nicht-fossiler Energieträger im Jahr 2035 jedoch bereits 59 Prozent erreichen. Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die globale Stromnachfrage von 17.200 Terawattstunden im Jahr 2009 auf über 31.700 Terawattstunden im Jahr 2035 zulegen.


Zudem ist auch ein Anstieg der Strompreise nicht auszuschließen. Gut jeder zweite Befragte ist der Ansicht, dass sich bis 2030 ein deutlich steigender Anteil der Bevölkerung die notwendige Haushaltsenergie nicht mehr wird leisten können. In Europa halten dieses Szenario sogar 58 Prozent der Energieversorger für wahrscheinlich. 

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