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07.05.2012  KWK-Förderung soll erhöht werden

Fachpolitiker der Regierungskoalition von CDU und FDP hat sich offenbar darauf geeinigt, die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu erhöhen. Statt der bisher vorgeschlagenen 0,5 Cent pro Kilowattstunde für eingespeisten Strom aus Neuanlagen soll die Strom- und Wärme-erzeugung mithilfe KWK zukünftig mit 0,8 Cent pro Kilowattstunde gefördert werden. Das geht aus einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hervor.

Die Fördersätze für KWK würden dann je nach Anlagengröße zwischen 1,41 und 5,42 Cent pro Kilowattstunde liegen. Um die Verbreitung von Mikro- und Mini-KWK zu beschleunigen, sollen sich Hausbesitzer, die sich für ein Mikro- oder Mini-KWK entscheiden, die Förderung für mehrere Jahre im Voraus ausbezahlen lassen können. Auf diese Weise könnten die Investitionskosten für ein Mikro- oder Mini-KWK stärker reduziert werden.

KWK-Förderung soll erhöht werden


Dezentrale KWK-Anlagen erzeugen nicht nur besonders effizient Strom und Wärme, sondern können auch zu einem sogenannten virtuellen Kraftwerk zusammengeschaltet werden. So können sie die Stromnetze stabilisieren, wenn Wind- und Sonnenstrom unregelmäßig zur Verfügung stehen. Der Anteil an KWK-Strom bewegt momentan sich bei 15 Prozent und soll bis 2020 auf 25 Prozent gesteigert werden. 

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