Heizkosten sparen
Wenn Sie die persönliche Wohlfühltemperatur einstellen, sollten Sie Folgendes beachten: Erstens schwankt das Temperaturempfinden, je nachdem ob man gerade aus der Kälte kommt oder aus einem noch wärmeren Raum. Wer beispielsweise nach einem winterlichen Spaziergang in die Wohnung zurückkehrt, empfindet dort 18 Grad bereits als gemütlich warm. Anders betrachtet können 18 Grad eine Gänsehaut verursachen, wenn es kurz zuvor beim Besuch der Nachbarn um einige Grad wärmer war.
Lufttemperaturen um die 18 Grad gelten als optimal für die Atemwege, dennoch liegt die Raumtemperatur meist bei 22 oder 23 Grad. Gerade wer viel sitzt, dreht in regelmäßigen Abständen die Heizung höher, da sich der Körper bei künstlich erzeugten Sommertemperaturen wohl fühlt. Gleichen Sie doch das Absenken der Raumtemperatur auf 18 bis 20 Grad einfach durch einen Pullover und warme Socken aus. Zumindest sollten Sie nur jene Räume über 18 Grad aufheizen, in denen Sie tatsächlich über längere Zeit still sitzen müssen oder wollen. Wer seine Heizung nur per Hand regeln kann, sollte dennoch abends die Heizkörperventile herunter drehen. Ein Trick für alle, die morgens schlecht aus dem Bett kommen: Ein kühles Schlaf- und ein warmes Badezimmer erhöhen den Anreiz, aufzustehen! |