Solarthermie – Mit der Sonne heizenFür Investitionen in solarthermische Anlagen gibt es diverse Möglichkeiten der Förderung. Einige Bundesländer bieten eigene Programme an, die mit Zuschüssen oder günstigen Krediten Solarthermie unterstützen. Dazu gibt es das Marktanreizprogramm des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (BAFA), das ebenfalls die Heizungssanierung fördert. Über die Programme der KfW-Förderbank "Wohnraum Modernisieren", "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" und "Ökologisch Bauen" bekommen Immobilienbesitzer oder -erbauer günstige Kredite und Zuschüsse, wenn sie bei einer Modernisierung oder beim Neubau auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 50.000 Euro je Wohneinheit, die Laufzeit beträgt bis zu 30 Jahre und der Zinssatz wird für 5 oder 10 Jahre festgeschrieben. Bei der Planung haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie legen von Vornherein fest, welche Maßnahmen Sie durchführen wollen. Dann hilft Ihnen unser Fördermittelrechner bei der Suche nach dem richtigen Förderprogramm. Oder Sie lassen sich von den Programmen zu Maßnahmenkombinationen inspirieren, die sich erfahrungsgemäß als besonders effektiv erwiesen haben. Das geht insbesondere beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Um die Förderung für CO2-Sanierung in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie nachweisen, dass die von Ihnen geplanten Maßnahmen mindestens 40 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr einsparen. Da eine Solarthermie-Anlage allein eine solche Einsparung nicht erbringen könnte, ist sie nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen förderungswürdig. Dazu zählen insbesondere Wärmedämmung und der Austausch alter Fenster. Zusätzlich zum günstigen Kredit (siehe die Konditionen der anderen KfW-Kreditprogramme) können Sie im CO2-Gebäudesanierungsprogramm einen Tilgungszuschuss beantragen. Wird dieser genehmigt, werden Ihnen zehn Prozent der Darlehenssumme erlassen. Das Programm gibt es auch ohne Kredit in einer Zuschussvariante (siehe Tabelle).
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