Strom speichern - das geht schon heute4. Umwandlung in Wasserstoff Um Wasserstoff zu erzeugen, benutzt man den Vorgang der Elektrolyse. Dabei taucht man zwei Elektroden in einen Wassertank und legt Spannung an, Wasserstoff (sowie Sauerstoff) entsteht. Den Wasserstoff kann man auf verschiedene Art und Weise lagern, die jedoch jeweils sehr (energie-)aufwendig ist. Um aus dem Wasserstoff wieder Strom zu erzeugen, benutzt man Brennstoffzellen. Der ganze Vorgang ist ziemlich aufwendig und mit einem hohen Energieverlust verbunden.Verschiedene Autohersteller forschen an Autos mit Brennstoffzellen, doch von der Serienreife sind diese weit entfernt. Die einzigen "Verkehrsmittel", auf denen Brennstoffzellen erfolgreich eingesetzt werden, sind die U-Boote der Bundesmarine. Zusammenfassung Es gibt also heute bereits ausreichend erprobte Techniken, die eine Stromspeicherung möglich machen. Es gibt verschiedene Stromspeicher-Typen, die ihren jeweiligen Aufgaben seit Jahrzehnten gerecht werden. Jedoch sind die meisten nicht zur Speicherung größerer Energiemengen gedacht, sondern wie die Pumpspeicherwerke eher aus wirtschaftlichen Erwägungen entstanden. Pumpspeicherwerke werden neben der Versorgungssicherheit vor allem dazu genutzt, den nachts günstigen Strom zu nutzen und ihn dann in Zeiten höherer Nachfrage wieder teuer zu verkaufen. Deshalb wird überlegt, statt in weitere Stromspeicher in Techniken zu investieren, die Stromspeicher weitgehend überflüssig machen könnten. Dazu gehören Haushaltsgeräte, die ihre Energie vor allem in verbrauchsarmen Zeiten nutzen ("Smart Appliances"), aber auch zum Beispiel das große Verbundnetz zwischen allen Windparks in der Nordsee. Herrscht in einem Bereich ein Überangebot, kann der Strom eben länderübergreifend verbraucht werden.
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