Grüne rufen zum friedlichen Protest gegen Castor-Transport auf
Die Aktion "Südblockade" sei als friedlicher Protest geplant. Man wolle "nicht eskalierend agieren", betonte Raschke. Niemand habe ein Interesse daran, dass Schlagstöcke und Wasserwerfer zum Einsatz kämen. Da die Bahnlinie für den Zugverkehr gesperrt sei, bestehe für die Gesundheit der Demonstranten auch durch regulär vorbeifahrende Züge keine Gefahr, sagte er.
Ziel der Aktion sei es nicht, den Castor-Transport zu verhindern
- das sei ohnehin nicht möglich. Vielmehr sollten die Politiker dazu gebracht werden, ihr Handeln zu überdenken. Obwohl es keine Möglichkeiten der Endlagerung gebe, seien die Laufzeiten für die Atomkraftwerke verlängert worden, kritisierte Raschke.
- das sei ohnehin nicht möglich. Vielmehr sollten die Politiker dazu gebracht werden, ihr Handeln zu überdenken. Obwohl es keine Möglichkeiten der Endlagerung gebe, seien die Laufzeiten für die Atomkraftwerke verlängert worden, kritisierte Raschke.
Die Thüringer Grünen rufen zum friedlichen Protest gegen die geplanten Castor-Transporte nach Gorleben auf. "Atomkraft bedeutet weiter ein unkalkulierbares Risiko, sowohl im Betrieb wie in der Endlagerung", sagte Grünen-Landessprecherin Madeleine Henfling am Mittwoch in Erfurt. Die "Gefälligkeitspolitik zugunsten der Energiekonzerne" müsse aufhören und stattdessen die Umstellung auf erneuerbare Energien Priorität erhalten.
Der Transport der elf Behälter mit hoch radioaktivem Müll nach Gorleben soll am Freitagabend in Valognes in Westfrankreich starten. Der Atommüllzug wird am Sonntag in Dannenberg erwartet. Wegen der Proteste wurde auch das Treffen des Bundesvorstands der Grünen nach Gorleben verlegt.
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