Immer mehr Unternehmen erzeugen ihren Strom selbst

25.10.2013 von

Quer durch alle Branchen decken 16 Prozent der Unternehmen Teile ihres Strombedarfs aus eigenen Anlagen. Weitere 7 Prozent bauen aktuell solche Anlagen auf, und 16 Prozent haben die Einrichtung von Eigenerzeugungsanlagen ins Auge gefasst.

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Insgesamt ist Eigenerzeugung in weit über einem Drittel der Unternehmen ein Thema, eine Steigerung von fünf Prozentpunkten gegenüber 2012. Das geht aus dem aktuellen Energiewende-Barometer der Industrie- und Handelskammern Deutchlands hervor.

Bei selbst erzeugtem und verbrauchtem Strom entfallen Netzentgelte, EEG-Umlage und teilweise die Stromsteuer. Daher ist solcher Strom inzwischen häufig billiger als der aus der Steckdose. Zudem ist die Kostenentwicklung für Unternehmen besser kalkulierbar – anders als beim Strom vom Energieversorger.

Strom selbst erzeugen: Kosten sparen, Versorgung sichern, Emissionen reduzieren

Mit der Energiewende verbinden viele Betriebe eine schlechtere Versorgungssicherheit und wollen dem mit eigenen Anlagen entgegenwirken. KWK und erneuerbare Energien helfen zudem dabei, betriebliche Klimaschutzziele zu erreichen. Eigenerzeugung lässt Unternehmer aus diesen Gründen ruhiger schlafen.