Forschungsförderung für die Energiewende steigt weiter

05.08.2014 von



Die Bundesregierung hat seit 2006 die Förderung für die Energieforschung kontinuierlich gesteigert. Allein in 2013 gab sie 100 Millionen Euro mehr dafür aus, als im Jahr zuvor.


Die Energiewende basiert insbesondere darauf, den Primärenergie-verbrauch bis 2050 zu halbieren und den Anteil der erneuerbaren Energien am Verbrauch auf über 60 Prozent auszubauen. Die dafür benötigten Techniken und Verfahren zu entwickeln, ist die zentrale Aufgabe der Energieforschung in Deutschland. Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung die Ausgaben für die Forschungsförderung in diesem Bereich auf 809 Millionen Euro erhöht. Besonders die Bereiche Energieeffizienz und erneuerbare Energien förderte sie stärker.

Zudem wurden die Kompetenzen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gebündelt. „Die Energieforschung ist ein strategischer Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Mit der Bündelung der Energiepolitik in einem Ressort liegt nun auch die Energieforschung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in einer Hand, sodass wir diese zwei zentralen Themen künftig noch enger zusammenführen können", sagte Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel bei der Vorstellung des Bundesberichts Energieforschung 2014.