2012: Gas bis zu 21,07 Prozent teurer
Zum 1. Januar 2012 erhöhen die meisten deutsche Grundversorger ihre Gaspreise. Die Erhöhung kann dabei bei bis zu 21,07 Prozent liegen.
Diesen Spitzenwert belegen die Stadtwerke Herborn. Wer Kunde des Grundversorgers in der hessischen Kleinstadt ist und einen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) hat, zahlt ab dem 1. Januar nächsten Jahres 1.126,22 Euro statt zuvor 930,20 Euro im Jahr.
Ebenfalls einen großen Preiszuschlag von 20,24 Prozent gibt es bei den Stadtwerken Freising. Gaskunden des Grundversorgers in der bayerischen Kleinstadt, die einen Jahresverbrauch von 20.000 kWh haben, zahlen ab dem 1. Januar 1.188 Euro statt zuvor 988 Euro pro Jahr.
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Demgegenüber gibt es wenige Grundversorger, die ihren Gaspreis senken. Den größten Preisnachlass erhalten Kunden der Stadtwerke Dreieich in Hessen mit 13,8 Prozent. Bei einem Gasverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr fallen ab Jahresanfang nur noch 1.060 Euro statt zuvor 1.229,68 Euro pro Jahr an.
Wer in der niedersächsischen Kleinstadt Kunde des Grundversorgers ist und pro Jahr 20.000 kWh verbraucht, zahlt ab dem 1. Januar 10,13 Prozent weniger. In Euro ausgedrückt bedeutet dies eine jährliche Belastung von 1.100 statt zuvor 1.224 Euro.