Viele Netzbetreiber haben Messkosten erhöht
Viele Netzbetreiber der deutschen Gasnetze haben ihre Messkosten gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die Messkosten setzen sich aus den Komponenten Auslesung, Abrechnung und Zählerbereitstellung zusammen. Die Netzbetreiber stellen dem Gasversorger diese Kosten in Rechnung, die sie wiederum an den Verbraucher weitergeben.
Wie eine Auswertung des Datenbankdienstleisters ene't ergab, wurden die in Rechnung gestellten Messkosten zum Jahreswechsel 2012/2013 bei insgesamt 290 Netzbetreibern angepasst. Eine Anhebung um durchschnittlich 0,016 Cent pro Kilowattstunde findet sich bei insgesamt 189 Betreibern, dies entspricht einer Steigerung um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf den zugrunde gelegten Abnahmefall von einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden steigen die jährlichen Kosten somit im Durchschnitt um 3,29 Euro. Bei 101 Betreibern sinken die Messkosten dagegen durchschnittlich um 0,015 Cent pro Kilowattstunde oder 11 Prozent, was auf das Jahr gerechnet 2,97 Euro ausmacht. Bei den restlichen Netzbetreibern bleiben die Messkosten gegenüber 2012 unverändert.
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