Das Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007

Das "Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007" ist ein umfassendes Nachschlagewerk für den Bereich der Erneuerbaren Energien (EE). Ein Muss für alle, die den aktuellen Stand der Entwicklungen kennen wollen und auch an detaillierten Hintergrundinformationen interessiert sind. Autor ist Prof.Dr. Frithjof Staiß, der Geschäftsführer des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung.

Das "Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007" ist trotz seiner Datenfülle übersichtlich gestaltet. Gegliedert in die Bereiche "Markt", "Förderprogramme", "Politik" und "Perspektiven" erfahren Branchenangehörige wie auch interessierte Laien (fast) alles, was sie über die EE wissen wollen.

Der Einstieg gelingt mit dem "Markt für Erneuerbare Energien in Deutschland". Aufgeschlüsselt nach Primärenergien (Biomasse, Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme) und Nutzungsbereich (Strom, Wärme, Kraftstoff) wird deren derzeitige Marktsituation und ihre Perspektiven dargestellt. Da die wirtschaftlichen Bedingungen der EE noch immer stark von politischen Entscheidungen abhängen, dürfen die verschiedenen Gesetze und öffentlichen Förder-programme in der Betrachtung natürlich nicht fehlen.

Jedes Kapitel enthält einen geschichtlichen Abriss, etwa über den technischen Fortschritt, wichtige gesetzliche Änderungen oder die politischen Rahmenbedingungen der EE-Nutzung. Dadurch wird verständlich, warum welche EE in den letzten Jahren so erfolgreich waren und andere, wie etwa die Geothermie, sich noch in den Kinderschuhen befinden. Gleichzeitig wird die Argumentation des Autors für bestimmte Entwicklungsperspektiven transparent: Seine Grundannahme: Der Ausbau der EE ist sinnvoll und dringend geboten. Wie dieser Ausbau jedoch politisch begleitet und wirtschaftlich erfolgreich werden soll, diese Frage wird in jedem Artikel erneut aufgeworfen und um passende Aspekte ergänzt.

Der Marktanalyse schließt sich ein Überblick über die Förderprogramme an, gefolgt von einem Überblick über die bundespolitischen Vorhaben im Bereich der EE-Politik. Abschließend geht der Blick ins Ausland, indem die dortige Entwicklung und die Exportchancen der verschiedenen Technologien erörtert werden. Im Kapitel "Politik" erwartet die Leser ein knapper Überblick über die Klimapolitik der letzten Jahrzehnte und ihre Bedeutung für die Entwicklung der EE. Besonders nützlich ist die Darstellung sämtlicher wichtiger EU-Dokumente zum Thema.

Um die "Perspektiven" der EE auszuloten, wertet der Autor verschiedene Studien aus, die in den letzten Jahren entstanden sind. Die Szenarien, welche von den Wissenschaftlern jeweils für die Nutzung von EE entworfen werden, stellt der Autor laienverständlich dar und erklärt auch ihre blinden Flecken, was sehr zum Verständnis der Forschung in diesem Bereich beiträgt. Neben der deutschen wird immer wieder auch die europäische und internationale Situation beschrieben und verdeutlicht, wie diese miteinander zusammenhängen.

Das Jahrbuch erscheint – wie es der Name andeutet - jährlich. Seine übersichtlich präsentierte Informationsfülle macht es zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk für alle, die sich privat oder beruflich mit Erneuerbaren Energien beschäftigen.

Neelke Wagner
Redaktion stromtip.de

Staiß, Frithjof: "Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007", hrsg. von der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg im Bieberstein Verlag Radebeul, 2007, 472 S., 450 Grafiken und Tabellen, kart., ISBN 978-3-927656-18-5, mit CD-ROM

 

 

 

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...

... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke. weiter

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....

... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.

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Serie (5): Wie funktioniert eigentlich...

...eine Wämepumpe? Diese Pumpen nutzen Unterschiede in der Temperatur und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es verschiedenen Formen. weiter

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich...

...ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen. weiter

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...

... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten. weiter

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...

... eine Batterie? Und wie ein Akku?
Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
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Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...

... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
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Serie (10): Wie funktioniert eigentlich...

...ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch? weiter

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...

... ein Elektromotor?
Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
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Serie (12): Wie funktioniert eigentlich...

...eine LED? Licht emittierende Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges. weiter

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...

...die Elektrifizierung?
 
Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
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