Heizkosten: Wie teuer wird der kalte Winter?
Viele Verbraucher machen sich wegen des anhaltend kalten Winters Gedanken über die Höhe ihre Heizkostenrechnung – aber nach Ansicht der Verbraucherzentrale Hamburg werden insbesondere Haushalte, die mit Gas heizen, nicht mit überdurchschnittlichen Belastungen rechnen müssen.
Die Verbraucherzentrale Hamburg rechnet mit einer Kostenerhöhung um höchstens vier Prozent gegenüber der letzten Heizperiode. Einschränkend weist Jörg Huber, der Energieexperte der Verbraucherzentrale Hamburg in einem Gespräch mit dem „Hamburger Abendblatt“ allerdings darauf hin, dass diese Rechnung nur unter der Voraussetzung aufgeht, dass die Temperaturen im Februar nicht unter die durchschnittlichen Temperaturen der letzten Jahre sinken.
Aber warum wirkt sich der kalte Winter nicht so stark auf die Heizkostenrechnung aus, wie er sich anfühlt?
Erstens profitieren Verbraucher mit Gasheizungen von den relativ niedrigen Gaspreisen, die im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich geringeren Niveau liegen. Zweitens sollten Verbraucher beachten, dass sich auf die nächste Heizkostenabrechnung nur der kalte Dezembers 2009 auswirken wird. Der Januar 2010 wird erst in der Heizkostenabrechnung 2011 auftauchen, deshalb splitten sich die Kosten des kalten Winters 2009/2010 in zwei Teile auf.
Cannot find table 0.
at System.Data.DataTableCollection.get_Item(Int32 index)at adjExcelTableHTML.get_dsData(Boolean NoOrderBy) in D:\CMS_2015\web\www2015dllcmsBase\adjExcelTableHTML.vb:line 3444at adjExcelTableHTML.getData_HTML() in D:\CMS_2015\web\www2015dllcmsBase\adjExcelTableHTML.vb:line 770at adjExcelTableHTML.ReplaceHTMLCode(String HTMLCode, DataSet dsData, List`1& adjExcelTableHTMLList, Boolean isRemoveTagOnly) in D:\CMS_2015\web\www2015dllcmsBase\adjExcelTableHTML.vb:line 2424
Außerdem hängt die Höhe der Heizkostenabrechnung natürlich letztendlich auch von dem konkreten Nutzerverhalten und der Isolierung der Wohnung. Da jedes Grad Celsius die Heizkosten um bis zu sechs Prozent erhöht, ist es wichtig, die richtige Raumtemperatur zu wählen. Die optimale und angenehme Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 20 Grad. Wichtig ist auch, dass die Heizung und die Heizungspumpe richtig eingestellt ist: Wenn Heizkörper rauschen oder ungleichmäßig warm sind, sollte dies überprüft werden.
Um darüber hinaus die Heizkosten so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, zum günstigsten Gasanbieter zu wechseln. Den günstigsten Gasversorger in ihrer Region finden sie schnell und bequem mit unserem Gastipp.de-Rechner.
Vielleicht interessiert Sie auch:
... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke.
weiter ... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung.
weiter ...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.
weiter ...Solarenergie?
Sonnenenergie nutzt die Energie der Sonne und ist damit saubere Energie aus einer nicht versiegenden Quelle. Oft werden unter "Solar" die Photovoltaik und die Sonnen-kollektoren zusammengeworfen, was aber falsch ist.
weiter ...eine Wämepumpe? Diese Pumpen nutzen Unterschiede in der Temperatur und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es verschiedenen Formen.
weiter ...ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen.
weiter ... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten.
weiter ... eine Batterie? Und wie ein Akku?
Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
weiter ... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
weiter ...ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch?
weiter ... ein Elektromotor?
Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
weiter ...eine LED? Licht
emittierende
Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges.
weiter ... statische Aufladung? Wer kennt das nicht? Einmal kurz mit den falschen Schuhen über den Teppichboden gelaufen und an der nächsten Türklinke bekommt man eine „gewischt“. Aber warum? Im 13. Teil unserer Reihe „Wie funktioniert eigentlich...?“ gehen wir dem physikalischen Phänomen auf den Grund.
weiter ...die Elektrifizierung?
Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
weiter