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Verfahren gegen Castor-Gegner ausgesetzt

01.08.2011 von

Das Verfahren gegen vier Atomkraftgegner vor dem Potsdamer Amtsgericht ist am ersten Verhandlungstag unterbrochen worden.

Die beschuldigten Robin-Wood-Aktivisten kritisierten am Montag, dass ihnen zum Teil nur unzureichend Akteneinsicht gewährt worden sei und ihnen Videoaufnahmen, die für die Beweisaufnahme verwendet werden sollten, nicht zur Verfügung stünden. Nach ihrem Antrag auf vollständige Akteneinsicht wurde die Verhandlung ausgesetzt. Ein neuer Termin stand zunächst nicht fest.

Die zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 25 bis 31 Jahren hatten im November 2008 mit einer Kletteraktion auf einer Brücke an einer Bahnstrecke bei Dannenberg in Niedersachsen gegen einen Castor-Transport nach Gorleben protestiert. Die Polizei beendete die Aktion nach etwa fünf Stunden und verhängte Bußgelder von je 500 Euro. Die Aktivisten wehren sich dagegen. (dapd/kön/wik/chj /1)