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Lobbyisten der Energiewirtschaft verstärken Anstrengungen

14.12.2011 von

Lobbyisten der Energiewirtschaft verstärken AnstrengungenDas Jahr 2011 hat wie nie zuvor deutlich gemacht, wie abhängig die Energiewirtschaft von politischen Entscheidungen ist. Deswegen zieht es immer mehr Lobbyisten der Energiewirtschaft nach Berlin.

Im zu Ende gehenden Jahr wurde eine Vielzahl neuer Berliner Dependancen an der Spree eröffnet, die sich ausschließlich dem Lobbying widmen, wie der Energiepolitische Informationsdienst mitteilt. Für die kommenden Monate sollen verschiedene Akteure die Eröffnung eines eigenen Berliner Büros geplant haben.

„Der Run der Energiewirtschaft auf die Hauptstadt hält unvermindert an", sagte Ralf Peters, Geschäftsführer des Energiepolitischen Informationsdienstes, anlässlich der Veröffentlichung der „LobbyListe Energiepolitik in Berlin“.

Die LobbyListe stellt die 80 wichtigsten in Berlin vertretenen Verbände, Unternehmen und Interessengruppen der Energiewirtschaft mit ihren für das Lobbying verantwortlichen Akteuren dar.

Mit den dramatischen Ereignissen in Japan, die zur Energiewende führten, konnte vorher niemand rechnen. „Jetzt ist aber allen bewusst, wie überlebenswichtig es für die einzelnen Branchen ist, die Energiewende konkret mitzugestalten", sagte Peters. „Alle, die es sich leisten können, machen eigene Büros auf, um nah an den Entscheidungsträgern zu sein. Dieser Trend wird sich ungebrochen fortsetzen.“

Die LobbyListe steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.