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Gewerbestrom 4,5 Prozent teurer

05.01.2012 von

Gewerbestrom 4,5 Prozent teurer 4,5 Prozent mehr müssen mittelständische Unternehmen in Deutschland durchschnittlich für Strom bezahlen. Dieses Resultat ergab der aktuelle Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA).

Der Anstieg der Strompreise sei im Wesentlichen auf deutlich höhere Durchleitungskosten und die weiter steigenden Belastungen für die Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik zurückzuführen, so VEA-Geschäftsführer Dr. Volker Stuke.

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Der aktuelle Strompreisvergleich des VEA untersucht 50 Netzgebiete. Sie repräsentieren rund zwei Drittel des deutschen Stromverbrauchs. Ermittelt werden die Komplettpreise vor Steuern. Demnach liegt der durchschnittliche Strompreis in den neuen Bundesländern mit 13,28 Cent pro Kilowattstunde deutlich über dem mittleren Preis in den alten Bundesländern (12,23 Cent pro Kilowattstunde).

Die teuersten Versorgungsgebiete in Ostdeutschland sind gleichzeitig auch die Spitzenreiter im Bundesgebiet. Hierzu zählen Wemag Netz in Schwerin, E.on Avacon (Netzgebiet Sachsen-Anhalt) und Thüringer Energienetze.

Verantwortlich für das Ost-West-Preisgefälle sind die deutlich höheren Netznutzungsentgelte in den neuen Bundesländern. Die günstigsten Versorgungsgebiete sind derzeit VNB Rhein-Main-Neckar in Darmstadt, Stadtwerke Karlsruhe und SWM in München.