DUH hofft auf starken Impuls für KWK-Ausbau
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hofft im Bezug auf die anstehende Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) auf einen starken Impuls für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung.
Nach Einschätzung der DUH wäre es fatal, wenn Investitionen in flexible und klimaschonende Kraftwerke mangels einer verlässlichen ökonomischen Perspektive ausbleiben. Bei entsprechender Ausgestaltung des KWKG-Gesetzes und der Förderung kleiner KWK-Anlagen, die zentral gesteuert und zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschaltet werden, ergäbe sich die Möglichkeit, schnell Investitionen auszulösen und die Flexibilisierung des nationalen Kraftwerksparks voranzubringen.
Der Zubau vieler tausend kleiner stromgeführter KWK-Anlagen könnte zudem räumlich dorthin gelenkt werden, wo in den kommenden Jahren aufgrund der Abschaltung von Atomkraftwerken Kapazitätsengpässe befürchtet werden.
Die Regierungskoalition bereitet die Novelle des KWKG-Gesetzes insbesondere mit dem Ziel vor, die im KWKG des Jahres 2009 enthaltene Zielmarke von 25 Prozent KWK-Strom in Deutschland doch noch zu erreichen. In der geplanten Novelle geht es auch darum, mit der Förderung von Wärmespeichern von KWK-Anlagen einen Beitrag zur Flexibilisierung des Kraftwerksparks in Deutschland zu leisten. Eine solche Flexibilisierung wird im Rahmen der Energiewende dringend gebraucht.












