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VKU kritisiert unzureichende Ausstattung des Energie- und Klimafonds

06.02.2012 von

VKU kritisiert unzureichende Ausstattung des Energie- und KlimafondsDer Energie- und Klimafonds der Bundesregierung ist nahezu leer und enthält nach Einschätzung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) absehbar nicht die ausreichenden Mittel, um eine zentrale Rolle bei der Förderung einer umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung zu spielen.

Wenn die Energiewende ein Erfolg werden soll, brauche sie langfristig sichere, finanzielle Rahmenbedingungen. Nur so lassen sich geplante Projekte aus den Kernbereichen Energieerzeugung, wie beispielsweise mit dem Neubau flexibler GuD-Kraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung, der Gebäudesanierung, oder Energieeffizienz erfolgreich umsetzen, so Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU.

Auch die Erforschung und Entwicklung von Innovationen wie etwa Energiespeicher, Smart Grids und Elektromobilität dürfen in diesem Gesamtkontext nicht vergessen werden. Diese Technologien seien zwingend notwendig, um die Energiewende vor allem auch mittelfristig abzusichern.

„Der Energie- und Klimafonds ist ein wichtiger Beitrag für das Gelingen der Energiewende. Eine angemessene finanzielle Ausstattung ist daher zwingend notwendig. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, hier schnell entsprechende Maßnahmen zu ergreifen", so Reck.