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RWE hält an Braunkohlentagebau Garzweiler fest

31.03.2014 von



RWE hält an der planmäßigen Weiterentwicklung des Braunkohlentagebau Garzweiler im Rahmen der genehmigten Abbaugrenzen fest. Das hat das Unternehmen der Landesregierung und der Stadt Erkelenz versichert und ist damit Spekulationen über ein vorzeitiges Aus des Braunkohlentagebaus Garzweiler mit allem Nachdruck entgegengetreten.


Weitere Schritte für den geplanten 4. Umsiedlungsabschnitt sind entsprechend dem gestuften Genehmigungs-verfahren anschließend anzustoßen. „Uns ist es wichtig, mit einer klaren und unmissverständlichen Positionierung zur Braunkohle vor allem den von der Umsiedlung betroffenen Menschen in der Region und der Politik ein Höchstmaß an Sicherheit bezüglich unserer unternehmerischen Planungen zu geben", betont Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG.

Dass die Landesregierung zum jetzigen Zeitpunkt die langfristige Perspektive des Tagebaus Garzweiler in Frage stellt, ist aus Sicht von RWE unverständlich. „Wenn die Landesregierung vor dem Hintergrund der Energiewende eine neue Leitentscheidung für den 4. Umsiedlungs-abschnitt anstoßen will, dann ist das sinnvoll. Gleichzeitig muss ein solcher Prozess aber ergebnisoffen sein und darf keinerlei Vorfestlegungen beinhalten", so Peter Terium, Vorstands-vorsitzender der RWE AG. „Bereits heute Ziele zu formulieren, die die Abbaugrenzen für Garzweiler in Frage stellen, halten wir für falsch."