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RWE: Kraftwerke machen 25 Prozent weniger Gewinn

09.07.2014 von



Die konventionellen Kraftwerke von RWE haben in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 deutlich weniger Gewinn gemacht. Das Betriebliche Ergebnis der Kraftwerkssparte lag um 25 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums und sank von 744 Millionen Euro auf 559 Millionen Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte.


Im Vergleich zu 2012 seien die Großhandelspreise für Strom um über 40 Prozent auf etwa 34 Euro je Megawatt-stunde gefallen, worunter das gesamte Kraft-werksportfolio leide. Die Braunkohlen-kraftwerke haben im ersten Quartal 2014 rund 29 Terawatt-stunden Strom erzeugt, ein Minus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den drei Tagebauen wurden bis zum 31. März gut 24 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert, rund vier Prozent weniger als im Vorjahr.

Ursache ist nach Ansicht von RWE vor allem, dass die Photovoltaik in den Mittagsstunden die Strompreise zu Spitzenlastzeiten drückt und den konventionellen Kraftwerken Einsatzzeiten nimmt. Folge: 20 bis 30 Prozent der Kraftwerke können aus ihren Erlösen nicht mehr die Kosten für Brennstoff und CO2 decken. Deshalb musste RWE seit Januar 2013 bereits mehr als 12.600 Megawatt Kraftwerksleistung stilllegen oder konservieren.