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Energie-Union bekennt sich zu Zielen bei erneuerbaren Energien

22.03.2015 von

Energieunion

Der Weg zu einer Energie-Union war eines der Hauptthemen bei der Zusammenkunft der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Der Europäische Rat hat gestern Schlussfolgerungen zu der im Februar 2015 von der EU-Kommission vorgelegten Rahmenstrategie verabschiedet und verabredet, sich weiter regelmäßig zur Energie-Union auszutauschen. So konnte man sich auf alle fünf Säulen der Strategie der Energie-Union einigen und wird diese unterstützen. 

So haben sich die EU-Staaten noch einmal offiziell zum Erneuerbaren-Ziel der Energie-Union bis 2030 bekannt, allerdings ist dieses nur auf EU-Ebene verbindlich. Zu den fünf Säulen des EU-Kommissionspapiers zur Energie-Union zählen die Versorgungssicherheit, die Vervollständigung des Energiebinnenmarktes, die Energieeffizienz, der Übergang zu einer dauerhaft CO2-armen Gesellschaft sowie Fortschritte bei Forschung und Innovation.

Energie-Union muss sich auf Infrastruktur fokussieren

Gerade am Infrastrukturausbau wird sich der Erfolg der Energie-Union messen lassen. So muss der Ausbau von internationalen Netzen sowie die Energieinfrastrukur von der Energie-Union gefördert werden. Auch Verteilnetze spielen bei den Zielen der Energie-Union eine zentrale Rolle, die aktuell noch nicht für die Aufnahme der zunehmenden Mengen an erneuerbaren Energien geeignet sind.

Der Europäische Rat unterstützte die EU-Kommission ferner darin, einen Vorschlag zum Thema Energiemarktdesign zu unterbreiten. Die geplante Mitteilung zum Strommarktdesign soll die Integration der erneuerbaren Energien verbessern und das wichtige Thema der Kapazitätsmechanismen aufgreifen und somit weiter die Ziele der Energie-Union fördern.