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Architekten fordern Steuervorteile bei energetischen Sanierungen

Architekten fordern Steuervorteile bei SanierungenDie Architekten in Nordrhein-Westfalen fordern von Land und Bund mehr Investitionen in die energetische Gebäudesanierung.

Jedes Jahr würden bundesweit nur ein Prozent der Altbauten saniert, sagte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch, in einem dapd-Interview anlässlich des Tages der Architektur in NRW dieses Wochenende. „So werden wir die Klimaziele nie erreichen“, fügte Miksch hinzu. Die Quote müsse bei mindestens zwei Prozent liegen.

Sieben von zehn Wohngebäuden in NRW seien renovierungsbedürftig. Die Kosten lägen bei 90 Milliarden Euro. „Das ist eine Herkulesaufgabe, und die Zeit drängt“, sagte Miksch. Als Konsequenz verlangte er steuerliche Entlastungen für Sanierungen. Eigentümer sollten eine Nachrüstung steuerlich abschreiben dürfen. Zudem müsse die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) Förderanreize schaffen.

Beim Tag der Architektur werden am 2. und 3. Juli in landesweit 151 Städten und Gemeinden 440 neue Bauwerke, Quartiere, Gärten und Parks präsentiert. Im vergangenen Jahr wurden 35.000 Besucher gezählt.
(dapd/fwa/mwa /1)