Mieterbund: Steigende Energiekosten beim Wohngeld berücksichtigen
„Die Bundesregierung muss die zum 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Verschlechterungen für Wohngeldempfänger wieder rückgängig machen und die Energiekosten bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigen“, forderte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips , auf einer Pressekonferenz der Mieterorganisation in Wiesbaden.
„Es kann nicht sein, dass für einkommens-schwächere Haushalte mit einem Haushalt-nettoeinkommen bis 1.300 Euro die Wohnkostenbelastung mittlerweile auf über 45 Prozent geklettert ist, gleichzeitig aber die Zahl der Wohngeldempfänger zurückgeht und die Wohngeldansprüche sinken.
Verantwortlich hierfür ist die Bundesregierung. Sie hat die erst 2009 eingeführte Heizkosten-komponente zum 1. Januar 2011 ersatzlos aus dem Wohngeldgesetz gestrichen. Die Begründung – sinkende Energiepreise – war offensichtlich falsch. Die Kosten für Strom und Heizung gehören zu den Wohnkosten, müssen im Wohngeldgesetz berücksichtigt werden“, erklärte Rips.
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