FlexGas: Investor abgesprungen, folgt nun die Insolvenz?
Der Investor AKO Capital AG, der den Gasversorger FlexGas der insolventen FlexStrom-Gruppe übernehmen wollte, ist von seinem Kaufvertrag zurückgetreten.
Nach eigenen Angaben bedaure AKO diesen Schritt, da Flexgas durchaus eine Chance am Markt hätte haben können. Aber leider hätten neue Erkenntnisse nach der Beurkundung zu diesem Schritt geführt. AKO wollte die Markt- und Kundenstrategie der Flexgas ändern und hin zu mehr Transparenz und Risikominimierung für den Kunden.
Die Geschäftspartner und Kunden von FlexGas, für die sich nach der Übernahme nichts geändert hätte, da die Verträge mit FlexGas weiterhin Bestand gehabt hätten, werden jetzt wieder abwarten müssen. Findet sich ein anderer Investor oder folgt FlexGas den anderen Unternehmen der FlexStrom-Gruppe in die Insolvenz. FlexGas war 2010 auf dem deutschen Gasmarkt als unabhängiges Unternehmen gestartet und war Teil der FlexStrom Unternehmensgruppe.
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