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Energiekosten: dena fordert Heizkostenbremse

Den größten Teil der steigenden Energiekosten machen die Heizkosten mit 50 Prozent aus, die sich seit 1995 um 170 Prozent erhöht haben und das Wohnen in Deutschland stetig verteuern. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) fordert deshalb eine Heizkostenbremse.

„Alle reden über den Strompreis, dabei ist die energetische Modernisierung bestehender Gebäude mindestens genauso wichtig, um die Energiekosten für die privaten Verbraucher einzudämmen“, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Eine fachgerecht durchgeführte energetische Modernisierung ist der beste Schutz gegen steigende Energiekosten. In sanierungsbedürftigen Gebäuden kann eine Energieeinsparung von 50 bis 70 Prozent in vielen Fällen wirtschaftlich und warmmietenneutral umgesetzt werden. Viele Gebäude in Deutschland sind mehr als 35 Jahre alt und verfügen weder über eine Dämmung noch über eine zeitgemäße Heizung. Nur etwa fünf Prozent des Gebäudebestands sind energetisch auf dem Stand der Technik.

Die dena plädiert deshalb für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro, sowohl für einzelne Maßnahmen als auch für umfassende Sanierungen. Darüber hinaus sollten die vorhandenen Förderprogramme der KfW Bankengruppe und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgebaut und verstetigt werden.