Haushalte nutzen 90 Prozent der Energie als Wärme
Private Haushalte in Deutschland verwenden rund 90 Prozent und damit den weitaus überwiegenden Teil ihres Energiebedarfs für die Bereitstellung von Wärme. Nach Berechnungen der Arbeits-gemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) entfallen vom Gesamtverbrauch knapp 70 Prozent auf die Raumwärme, etwa 15 Prozent auf Warmwasser sowie sechs Prozent auf Kochen und andere Formen der Prozesswärme.
Knapp zwei Drittel ihres Bedarfs an Nutzwärme decken die Haushalte in Deutschland durch die Verbrennung von Gas (41,6 Prozent) und Öl (23,1 Prozent). Zum Kochen wird überwiegend Strom (97,5 Prozent), für die Bereiche Kälte, mechanische Energie, Information und Kommunikation sowie Beleuchtung sogar ausschließlich Strom eingesetzt.
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Hinter dieser Entwicklung vermutet die AG Energiebilanzen einen Rückgang der Stromspeicher-heizungen und eine Ausweitung von Wärmepumpen und Pelletheizungen. Am gesamten Endenergieverbrauch der privaten Haushalte hatte Strom im Jahre 2012 einen Anteil von 20,3 Prozent und hat sich damit gegenüber 2008 (19,6 Prozent) leicht erhöht.













