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Zubau von Biogasanlagen stark eingebrochen




2013 wurden insgesamt rund 200 Biogasanlagen zugebaut, in 2011 waren es noch rund 1.300 Biogasanlagen. Die installierte Leistung stieg 2013, inklusive der Anlagenerweiterungen, um 200 Megawatt elektrischer Leistung. Das geht aus dem Zwischenbericht des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) hervor.


Das DBFZ führt den verlangsamten Zubau von Biogasanlagen nicht zuletzt auf die unsicheren politischen Rahmenbedingungen zurück. Da die Vergütungen im neu novellierten EEG-2014 stark abgesenkt wurden, ist mit den etablierten Anlagenkonzepten ein wirtschaftlicher Betrieb in den meisten Fällen nicht mehr möglich. Daher kann nur noch mit einem sehr geringen Ausbau an Standorten mit sehr günstigen Bedingungen gerechnet werden.

Bereits im März dieses Jahres hatte das Deutsche Biomasseforschungszentrum in einem Hintergrundpapier die Schwachpunkte der Novellierung angesprochen, deren Auswirkungen skizziert und Empfehlungen zur Anpassung der gegenwärtig vorliegenden Vorschläge gegeben.

Das DBFZ verfolgt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 dessen Wirkung auf die Entwicklung der Stromerzeugung aus Biomasse. Mehr als 8.800 Betreiber von Bioenergieanlagen wurden vom DBFZ im Frühjahr 2014 hinsichtlich der 2013 erbrachten Stromproduktion, dem Substrat- bzw. Brennstoffeinsatz sowie zu verschiedenen technischen Parametern angeschrieben.