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Einigung im Streit um Erdgas




Auf 385 Dollar pro Tausend Kubikmeter einigten sich im Gasstreit der russische Präsident Wladimir Putin und der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko am Rande des Asemgipfels in Mailand, wie die "Zeit" berichtet.

Die Konfliktparteien konnten jedoch nur für den Winter eine Übereinstimmung treffen. Im Sommer, wenn der Bedarf und die Nachfrage nach Erdgas sinkt, will die Ukraine nur 325 Dollar zahlen. Das ist Moskau beim aktuellen Preis von Erdgas (485 Dollar) zu wenig.

Um das Erdgas zu bezahlen, kündigte der ukrainische Präsident an, dass sein Land internationale Finanzhilfen brauchen werde. Derzeit belaufen sich die Schulden der Ukraine für Erdgas auf 4,5 Milliarden Dollar, für die unter anderem die Kunden von Erdgas in den von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebieten verantwortlich seien.

Der russische Auslandsrundfunkdienst „Stimme Russlands" berichtet, dass der Chef des Außenministeriums Tschechiens, Lubomír Zaorálek, bereits bestätigte, dass die EU der Ukraine Geld für Erdgas geben könne. Tschechien unterstütze die Bereitstellung von 2 Milliarden Euro als Kurzzeitkredit für die Ukraine.

Der Außenminister hob hervor, dass nur gegen Garantien für die Durchführung von Reformen Geldmittel für das Erdgas gewährt würden. Unter ständigen Kontrollen soll die Korruption bekämpft und alle anderen Bedingungen der EU durchgesetzt werden.