Gasanbieterwechsel: Bis zu 430 Euro im Jahr sparen
Hohe Gaspreise lassen sich oft mit einen Gasanbieterwechsel verhindern. So kann man einfach mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Dies belegt der Test von insgesamt 36 Gasversorgern, den das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat.
Der DISQ-Test zeigte, dass Kunden über alle untersuchten Verbrauchsmengen im Schnitt gut ein Drittel der Kosten mit einem Gasanbieterwechsel sparen können. Konkret bedeutet dies, dass der Verbraucher durch die Wahl des günstigsten gegenüber dem teuersten Anbieter im Mittel bis zu rund 430 Euro im Jahr weniger zahlen müsse.
Diese Ergebnisse zum Gasanbieterwechsel sind nicht einmal von der Region abhängig. So fielen die Unterschiede zwischen Berlin, Hamburg, München und Köln relativ gering aus. Insgesamt kann man in München 36,4 Prozent (462 Euro) und in Köln 31,4 Prozent (403 Euro) sparen.
Auch der ökologische Aspekt kann beim Gasanbieterwechsel fokussiert und gleichzeitig Geld gespart werden. Das Einsparpotenzial zwischen dem günstigsten und dem teuersten Ökogastarif lag im Schnitt bei gut 35 Prozent. In Berlin konnte der Kunde beim Gasanbieterwechsel am meisten sparen. Bei einem exemplarischen Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 31.000 kWh machte dies rund 877 Euro im Jahr aus.
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Trotz der immensen Preisunterschiede sollte der Verbraucher vor einem Gasanbieterwechsel aber die Vertragsbedingungen prüfen. So ködern einige Anbieter mit Preisgarantien, die aber meist an lange Vertragslaufzeiten geknüpft sind. Wichtig sind zudem die Kündigungsfristen, die je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Nur wer diesen Termin im Blick behält, kann bei Bedarf wechseln. Kündigt man nur einen Tag zu spät, verlängert sich der Vertrag mit dem aktuellen Versorger automatisch meist um mehrere Monate und macht den Gasanbieterwechsel zu einer Torture.













