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Im Norden wird mehr geheizt



Im Süden von Deutschland ist das Wetter oft schöner als im Norden. Das zeigt sich auch in einem Heizvergleich zwischen dem Norden und Süden von Deutschland, wie die FAZ berichtet. Demnach könnte 2014 fast ein Fünftel der Heizenergie eingespart werden, doch im Norden wurde deutlich mehr geheizt als im Süden.

In keiner Stadt in Deutschland wird so viel Energie für das Heizen aufgebracht, wie der nördlichsten Stadt Flensburg. 157 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter Wohnfläche verbrauchten die Nordlichter demnach. Darauffolgend in der Analyse des Eschborner Energiedienstleister Techem sind die Städte Husum mit 155 kWh/qm sowie Itzehoe und Lübeck mit 154 kWh/qm allesamt Städte aus dem Norden. Erst auf dem fünften Platz folgt eine Stadt aus dem Süden von Deutschland mit München.

Der Grund für den hohen Energieverbrauch  wird von den Experten von Techem auf das kühle und windige Wetter im Norden zurückgeführt. Dennoch sind die klimatischen Bedingungen nicht der einzige Grund, so seien auch die energetische Qualität, die Bausubstanz, sowie die Heizungstechnik verantwortlich für die Verbraucherverhältnisse der Bewohner.

Die Haushalte, die die wenigste Energie verbraucht haben waren regional nicht fest einordbar und sind breit gestreut. Doch lässt sich ein Schwerpunkt im Westen von Deutschland erkennen, so zeichnen sich Städte wie Gladbeck, Hattingen, Bottrop und Schweinfurt durch den niedrigsten Energieverbrauch aus. Als norddeutsche Überraschung kann Rostock mit einen geringen Energieverbrauch überzeugen. Der ausschlaggebende Faktor dafür war angeblich das gute, sonnige Wetter an Mecklenburg-Vorpommerns Küste.