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Luftqualität mit Flüssiggas Mobilität verbessern



Dem Land Hessen wurde wegen der Luftqualität in Wiesbaden und Darmstadt ein Zwangsgeld angedroht. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden verpflichtete daraufhin beide Städte, ihre Luftreinhaltepläne so zu ändern, dass der seit 2010 geltende Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) so schnell wie möglich eingehalten wird. 
Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge, die Einführung einer City-Maut und eines Bürgertickets stehen im Raum, um dem Zwangsgeld auf dem Weg zu gehen.

"Die für Dieselfahrzeuge drohenden Fahrverbote in diversen Kommunen Deutschlands sollten der Umweltpolitik Anlass sein, den Markterfolg von Gasfahrzeugen massiv zu unterstützen". Mit diesen Worten kommentierte Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas die Androhung des Zwangsgeldes.

In Deutschland sind nach Aussage der Europäischen Umweltagentur jährlich etwa 10.000 vorzeitige Todesfälle als Folge der hohen NO2-Belastung zu beklagen. In zahlreichen Städten werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickstoffdioxid seit Jahren überschritten. „Die schnelle Verlängerung des Steuervorteils für Gasantriebe über 2018 hinaus ist angesichts der hohen Schadstoffbelastung in Deutschland unumgänglich“, so Scharr. Autogas verbrenne CO2-reduziert und besonders schadstoffarm.

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemische und wird unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert sowie schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff, für Heiz- und Kühlzwecke, im Freizeitbereich und in der Industrie eingesetzt.

 

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