Anbieterdichte beeinflusst Preisniveau der Grundversorgung
Die schiere Anzahl von Gasanbietern in einer Region beeinflusst das Preisniveau der Grundversorgung. So lässt sich für Orte, in denen die Dichte der Gasanbieter besonders hoch ist, beobachten, dass der Grundversorgungspreis unter dem durchschnittlichen Niveau liegt. Das belegt eine aktuelle Untersuchung des Datenbankdienstleisters ene't.
So finden sich beispielsweise in Baden Württemberg, wo die Anzahl der Gasanbieter vergleichsweise hoch ist, mit badenova und EnBW zwei Regionalversorger, die mit ihren Kosten für die Grundversorgung weit unterhalb des bundesweiten Durchschnitts liegen, der derzeit für Gas in der Grundversorgung bei einer Abnahmemenge von 20.000 Kilowattstunden bei 1.276 Euro liegt. Beim Energieversorger badenova zahlen Kunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden einen Preis von 1.108 Euro, Kunden der EnBW müssen mit 1.199 Euro etwas mehr zahlen.
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Gasanbieterwechsel jetzt prüfen
Im Vertriebsgebiet der EWE in Brandenburg, wo man sich ebenfalls gegen eine Vielzahl an Konkurrenten durchsetzen muss, schlägt die Grundversorgung mit 1.252 Euro zu Buche. In Schleswig-Holstein und Hamburg, wo die Anbieterdichte ähnlich hoch ist, liegt der Preis für die Grundversorgung durch die Eon Hanse bei 1.230 Euro beziehungsweise 1.180 Euro.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel: Obwohl im Liefergebiet von Mitgas in Ostdeutschland über 80 konkurrierende Gasversorger tätig sind, kostet die Grundversorgung dort 1.510 Euro im Jahr.













